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DRK

drk landesverband 08 DRK AUS DEM LANDESVERBAND SACHSEN Vom Junior Helfer zum Rotkreuzler Mit dem Schulsanitätsdienst hält das JRK für Kinder und Jugendliche ein Sprung- brett in die spätere ehrenamtliche Arbeit bereit. Oft mangelt es jedoch am rei- bungslosen Übergang. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“ Getreu diesem Motto bie- tet das Jugendrotkreuz (JRK) in Sachsen den Schulsanitätsdienst (SSD) an. Eh- ren- und Hauptamtliche des JRK sorgen oft gemeinsam mit Ausbildungsverant- wortlichen der DRK-Kreisverbände für die Umsetzung. Interessierte Kinder und Jugendliche erhalten in freiwilligen Ar- beitsgemeinschaften das theoretische und praktische Rüstzeug, um in der Fol- ge ihren Mitschülern als Schulsanitäter zur Seite stehen zu können. Die Ausbil- dung erfolgt wöchentlich oder 14-tägig im Verlauf eines Schuljahres und ist für die Schulen kostenlos. Schulsanitäter helfen an ganz normalen Schultagen, aber auch bei Schul- und Sportfesten oder Ausflü- gen ihren Mitschülern bei Notfällen. Sie sind bei Unfällen in der Schule als Erste zur Stelle, leisten Erste Hilfe und informie- ren den Rettungsdienst. Meist erwächst daraus ein Verantwortungsbewusstsein, das weit über die Erste Hilfe hinausgeht. Schulsanitäter übernehmen so schon früh Verantwortung für ihre Mitmenschen und verinnerlichen ganz nebenbei den huma- nistischen Grundsatz der Menschlichkeit. Darüber hinaus fördern die Ausbildung und der Einsatz als Schulsanitäter die Kinder und Jugendlichen sehr bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Denn Hel- fen macht stark! Das Selbstbewusstsein steigt. Der Teamgeist wird gestärkt und die Empathiefähigkeit gegenüber Mitmen- schen wird ebenso geschult wie Hilfsbe- reitschaft und Toleranz. Das JRK als Schnittstelle – Chance für unsere Nachwuchsgewinnung! In der 10. Klasse können die Jugendlichen im SSD die Qualifikation über lebensretten- de Sofortmaßnahmen erlangen. Diese ist Voraussetzung, um frühestens mit 17 Jah- ren den Führerschein in der Tasche haben zu können. Mit Abschluss der Schule oder mit Eintritt in die Sekundarstufe 2 endet der SSD und für viele Schulsanitäter endet hier auch die Verbindung zum DRK. Das wäre jedoch genau der richtige Moment, um eine ehrenamtliche Tätigkeit beim JRK oder DRK zu beginnen. Doch leider haben Schulsanitäter oftmals, über die Tätigkeit in ihrer Schule hinaus, wenig Kontakt zum JRK oder DRK. Hier gibt es offensichtlich bisher noch viel ungenutztes Potential. In einem stark umworbenen Markt um bürger- schaftliches Engagement gilt es, engagier- te SSDler frühzeitig zu erkennen, zu fördern und sie an das DRK zu binden. Nicht jeder Schulsanitäter wird sich auch gleich für das DRK, seine Grundsätze und Leitideen begeistern. Jeder Schul- sanitäter sollte aber die Chance erhalten, die Rotkreuzwelt und die Rotkreuzfamilie zu entdecken. Das JRK könnte hier eine wunderbare Brücke bauen. Es gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglich- keit, das Rote Kreuz außerhalb eines schu- lischen Kontextes kennenzulernen. Das JRK steht für Freizeitgestaltung im besten Sinne des Pfadfindertums: Eine Gemein- schaft mit vielen Möglichkeiten unterhalt- samer, sinnvoller und, wenn gewünscht, anspruchsvoller und persönlichkeitsbil- dender Freizeitaktivitäten. Im JRK können sich Kinder und Jugendliche ausprobie- ren und schließlich für sich herausfinden, welches ehrenamtliche Engagement am besten passt. Während Berg- und Was- serwacht eher auf die „strong-power“-Ty- pen in der Nachwuchsarbeit setzen, kann sich im JRK auch der „soft-power“-Nach- wuchs zuhause fühlen. Das JRK bietet für jeden Geschmack etwas und der Nach- wuchs ist frei darin seinen Geschmack auszuloten. Die Möglichkeit eines zeitlich Junge Rotkeuzler während eines Wettkampfes. Fotos: DRK LV Sachsen Auch bei der Absicherung von Veranstaltungen können die Kleinsten den Großen über die Schulter schauen.

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